Nimm mit 249.159 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Düsseldorf, 24. Juni - 13.10 Uhr
Nach einer kurzen Nacht im "Niemandsland" (vielen Dank an Jonas und die vielen HelferInnen vor Ort) der erste Schreck: unsere Standgenehmigung war auf Samstag datiert! Wir ließen uns weder davon noch von der gähnenden Leere am Heinrich-Heine-Platz abschrecken und machten uns an den Standaufbau - in neuer Rekordzeit! Zu unserer Diskussionsrunde kamen Peter Röhrig vom Bund Ökologische Landwirtschaft und Michael Müller (SPD), Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Hildegard Müller (CDU) kam nicht. Auf Anfrage hatte sie sich nicht klar gegen Gentechnik in der Landwirtschaft positioniert.
Bei der Diskussion, an der sich auch viele BürgerInnen aktiv beteiligten, sprach sich Michael Müller klar gegen eine Verwässerung der Haftungsregelung bei der Agro-Gentechnik aus und damit gegen eine schleichende Verunreinigung aller Lebensmittel mit Gentechnik. "Seit fast 20 Jahren engagiere ich mich gegen die grüne Gentechnik, die unkalkulierbare Risiken birgt. Es darf nicht sein, dass herkömmliche Lebensmittel mit Gentechnik verunreinigt werden, ohne dass dafür gehaftet wird", so Müller. Die Chancen, die geplante Gesetzesänderung zu verhindern, stehen ihmzufolge momentan bei 50-50. Das zeigt, dass wir mit unserer Aktion richtig liegen und noch mehr BürgerInnen motivieren müssen, Druck auf ihre Wahlkreisabgeordneten zu machen. Alles in allem eine gelungene Aktion, auch wenn es in Düsseldorf keinen Moselwein gab wie in Wittlich.
Bei unserer Abreise konnten wir uns noch davon überzeugen, dass die Großplakate tatsächlich hängen.