Nimm mit 606.789 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Dass nach einer zunächst von der Regierung angekündigten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke am Ende ein Ausstiegsbeschluss steht, ist eine Folge von der Reaktorkatastrophe im Hochtechnologieland Japan, verlorenen Landtagswahlen und dem enormen Wirken der Anti-Atom-Bewegung in Deutschland, wozu Campact einiges an Mobilisierung und Aktionskraft beisteuern konnte. Dennoch ist das Kapitel Atomtechnologie in Deutschland noch nicht zu Ende, laufen AKWs noch bis 2022 weiter. Darunter sind Reaktoren, die bauartbedingt besondere Risiken aufweisen und daher früher abgeschaltet gehören. Die Endlagerfrage bleibt weiterhin ungeklärt und eine Ausweitung der Standortsuche auf das ganze Bundesgebiet fehlt, obwohl die bisherige Konzentration auf Gorleben als einzigem Standort für hochaktive Abfälle als vor allem politisch motiviert entlarvt wurde. Die Zukunft von weiteren Atomanlagen wie der Urananreicherungsanlage in Gronau oder Forschungsreaktoren ist bisher auch nicht geklärt. Exportsubventionen durch Ausfallbürgschaften für Atomtechnologie wie im Fall von Angra3 in Brasilien werden wieder gewährt. Daher bleibt Campact weiter am Atomthema dran.