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Montag, 26. Juli 2010

Atom-Alarm

Tipps zur Organisation und Durchführung eines Atom-Alarms haben wir hier für Euch zusammengestellt.

Hier findet Ihr nähere Infos zu:


Aktionsablauf

Möglichst viele Menschen treffen sich am Montag, den 26. Juli vor dem Wahlkreisbüro ihrer/ihres CDU/CSU oder FDP-Bundestagsabgeordneten und schlagen mit Tröten, Trillerpfeifen, Topfdeckeln, Trommeln Alarm. Etliche Menschen tragen Sandwich-Plakate mit dem „Atom-Alarm“-Motiv, Anti-Atom-Fahnen oder selbst gestaltete Banner. Auch mit dabei: Die Campact-Erklärung gegen ein Comeback der Atomkraft, die bereits von über 154.000 Menschen unterzeichnet wurde, sowie ein Heftchen mit 100 guten Gründen gegen Atomkraft zur Übergabe an den/die Abgeordnete/n. Eine Person aus Eurem Organisationsteam sollte die Aufgabe übernehmen, Eure Aktion im Vorfeld im Wahlkreisbüro anzukündigen und – wenn möglich – einen Termin während der Aktion mit dem/des Abgeordneten bzw. einer/einem ihrer/seiner Mitarbeiter/in verabreden, um die Erklärung und das Argumente-Heft zu überreichen.

Die Aktion sollte möglichst um die Mittagszeit zwischen 12.00 und 14.00 Uhr stattfinden. Ein späterer Termin ist für viele Presseleute ungünstig und die Wahlkreisbüros sind am späteren Nachmittag meistens auch nicht besetzt. Ihr könnt die Aktion noch durch weitere Elemente wie öffentliche Mal-Workshops oder essbare AKWs ergänzen (hier geht es zu den Aktionstipps). Wichtig ist uns, dass keine Parteifahnen bei der Aktion zum Einsatz kommen und Ihr Menschen mit Parteifahnen höflich bittet, sie wieder einzurollen. Wir denken, dass ein parteiunabhängiger Bürgerprotest die Abgeordneten vor Ort sehr viel mehr beeindruckt. Parteien sind aber eingeladen, ihre Mitglieder auf die Aktion hinzuweisen – und sind sicher auch hierauf gut ansprechbar.

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Menschen mobilisieren

Wenn Ihr uns den Aktionstermin und -ort mitteilt, können wir sowohl eine Woche vor dem Atom-Alarm als auch am Tag vor der Aktion per E-Mail Menschen aus Eurer Region auf den Atom-Alarm hinweisen! Da den Campact-Newsletter mehr als 230.000 Menschen abonniert haben, sollten wir auch in Eurer Region genügend Menschen erreichen. Einen Tag vor der Aktion könnt Ihr uns anrufen und erfahren, wie viele Menschen schon bei uns ihr Kommen angekündigt haben.

Gut wäre es auch, wenn Ihr über regionale Newsletter und Eure persönlichen Kontakte auf den geplanten Atom-Alarm hinweist. Ihr könnt z.B. auch eigene Plakate entwerfen, ausdrucken, und in Geschäften aushängen. Zudem stellen wir euch gerne eine Presseankündigung zur Verfügung, die ihr mit der Bitte um Veröffentlichung an die lokalen Medien schicken könnt (siehe unten: Pressearbeit).

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Checkliste zur Vorbereitung

Die folgenden Punkte sind ein grober Leitfaden zur Vorbereitung Eurer Aktion:

  • Erstes Treffen mit allen Beteiligten organisieren. Dazu können neben den Menschen, die sich auf unseren Aufruf gemeldet haben auch Freunde und Bekannte sowie die lokalen Umwelt-Verbände, Kirchengemeinden und Gewerkschaften eingeladen werden. Falls ein persönliches Treffen nicht zu organisieren ist, empfehlen wir, eine Telefonkonferenz durchzuführen (kostenlose Anbieter z.B. Talkyoo oder Meebl)
  • Verantwortlichkeiten klären: Organisationsteam bilden, Verantwortliche/r für die Pressearbeit absprechen, Fotografen anfragen/auswählen, Anmelder/in der Aktion klären
  • Adresse des Wahlkreisbüros herausfinden und Zeitpunkt auswählen
  • Versammlung anmelden (siehe unten: Anmeldung einer Versammlung)
  • Kontakt mit dem Wahlkreisbüro aufnehmen: Aktion ankündigen und klären, ob die Erklärung für den Atomausstieg übergeben werden kann
  • Evtl. zusätzliche Aktions-Elemente mitplanen (siehe Aktionstipps)
  • Rückmeldung an uns, sobald der genaue Ort und Zeitpunkt feststehen – bis spätestens Donnerstag, 15. Juli
  • In der Woche vor der Aktion: Aktionspaket in Empfang nehmen (wird von Campact kostenfrei verschickt)
  • Aktionsmaterial organisieren (siehe Aktionspaket)
  • Presseverteiler erstellen (dabei helfen wir euch gerne) und Versand der Presseeinladungen und -mitteilungen terminieren (siehe unten: Pressearbeit)
  • Und natürlich: mobilisieren!

Plant am Tag der Aktion genügend Zeit für den Aufbau ein und seid mindestens eine Stunde vor Beginn am Aktionsort.

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Anmeldung

Die Aktion müsst Ihr vorher anmelden – doch lasst Euch vom Gang zur Behörde nicht abschrecken! Die Versammlungsfreiheit ist verfassungsrechtlich garantiert und alle Ämter haben Routine in der Anmeldung von Versammlungen. Näheres hierzu erfahrt Ihr hier.

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Pressearbeit

Um eine möglichst große Wirkung des Atom-Alarms zu erzielen, sollten insbesondere die lokalen Medien zur Berichterstattung eingeladen werden. Lokale Zeitungen, Radio- und Fernsehsender solltet Ihr spätestens am Mittwoch, den 21. Juli mit einer Presseeinladung informieren, (Online-)Stadtmagazine möglichst schon vorher. Am Morgen des 26. Juli solltet Ihr noch einmal eine Erinnerung verschicken. Ein Muster für eine Presseeinladung werden wir euch demnächst zuschicken und auf unserer Webseite zur Verfügung stellen. Auf Anfrage stellen wir auch gerne einen auf Euren Ort abgestimmten Presseverteiler zur Verfügung, der auf einer Abfrage unseres Media-Atlas basiert.

Am Aktionstag solltet Ihr Pressemitteilungen in ausreichender Zahl dabei haben, mit denen Ihr Journalisten/innen die wichtigsten Informationen in die Hand gebt. Einen Mustertext schicken wir euch ebenfalls zu und wird auf unserer Webseite zu finden sein. Die Pressemitteilung solltet Ihr direkt nach Ende der Aktion an alle eingeladenen Pressekontakte verschicken – möglichst mit einem Weblink oder Kontaktdaten, damit Journalist/innen noch Bilder zur Aktion erhalten können.

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Aktionspaket

In der Woche vor dem Atom-Alarm senden wir Euch ein Aktionspaket mit wichtigen Materialien zu. Es enthält folgende Elemente:

  • 30-50 Sandwich-Plakate zum Umhängen – so hat man beide Hände zum Alarm schlagen frei. Die Sandwiches müsst ihr vor Ort nur noch zusammenknoten.
  • Erklärung für den Atomausstieg als A3-Plakat
  • 4 Hefte „100 Gute Gründe gegen Atomkraft“ - eins für den/die Abgeordnete/n, die restlichen für Euch – damit könnt Ihr Euch noch einmal argumentativ vorbereiten!
  • 20 bis 30 Papp-Tröten mit Atom-Alarm-Motiv
  • 250 bis 500 Flyer für die große Anti-Atom-Demo am 18. September in Berlin

Folgende Materialien müsst Ihr noch selbst besorgen:

  • Alles Mögliche zum Alarm schlagen – Trillerpfeifen, Rasseln, Topfdeckel, Trommeln...
  • Genügend Bänder zum Befestigen der Sandwich-Plakate
  • Wenn vorhanden: Anti-Atom-Fahnen und eigene Transparente (bitte ohne Parteilogo!)
  • Evtl. einen Materialkoffer mit Schere, Klebeband, evtl. Tacker und Stiften
  • Evtl. eine Flüstertüte/ ein Megaphon zum Anleiten der Aktionsteilnehmer/innen
  • Evtl. Material für weitere Aktionen (Mal-Aktion o.ä.)

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Nachbereitung

Noch am 26. Juli wollen wir auf unserer Webseite mit möglichst vielen Bildern und Berichten über den Atom-Alarm informieren. Bitte sendet uns direkt nach Ende der Aktion einen kurzen Bericht und Bilder zu. Schön wäre es auch, wenn Ihr uns Presseberichte zukommen lasst.

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Aktionstipps

Weitere Aktionen lassen sich gut mit dem Atom-Alarm verbinden. Hier findet Ihr einige Aktionsvorschläge.

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Argumentationshilfen

100 Gründe gegen Atomkraft

Kampagnen-Film von Campact

Argumente-Portal von Campact

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