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Umweltminister Norbert Röttgen und Vertreter/innen der Bundesländer verhandelten am Donnerstag, den 9. Februar, erneut über einen „Neustart“ bei der Endlagersuche.
Noch ist nicht endgültig festgelegt, welche Rolle Gorleben bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager spielen wird. Doch solange Gorleben weiter im Topf möglicher Endlagerstandorte bleibt, droht die Wahl am Ende erneut auf den geologisch völlig ungeeigneten Standort zu fallen – schließlich wurden dort schon 1,6 Milliarden Euro verbaut. Damit ist kein gesellschaftlicher Konsens möglich.
Deshalb demonstrierten wir am 9. Februar in Berlin für einen echten Neustart in der Endlagersuche. Wir fordern:
Die Demonstration startete um 13.30 Uhr am Brandenburger Tor. Mit vielen Menschen bildeten wir dort ein großes, gelbes X – das Zeichen des Widerstandes im Wendland. Anschließend (ca 14.00 Uhr) zogen wir mit einem Demozug zum Bundesumweltministerium (BMU). Mit dabei: dutzende Atommüllfässer, die wir vor dem BMU aufstapelten. Sie sollten zeigen, dass jeden Tag neuer radioaktiver Müll entsteht, für den es keine sichere Endlagerung gibt.
Auf der Demonstration sprachen: Kerstin Rudek (Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg), Thorben Becker (BUND) und Peter Steudtner (Gorleben 365).
Die Aktion wurde gemeinsam organisiert von:
Anti-Atom-Berlin, .augestrahlt, Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Naturfreunde Deutschands