Nimm mit 606.789 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.

Aktuelle Meldungen


welt.de, 10.04.2011

Bund hilft beim Bau ausländischer Atomkraftwerke

Die Bundesregierung fördert über Exportbürgschaften trotz ihres Atom-Moratoriums weiterhin den Bau von Kernkraftwerken im Ausland. Über die Campact-Aktion zu Angra3 wird berichtet. Mehr


ARD Tagesschau 20:00, 26.03.2011

Bundesweite Proteste gegen Atomkraft

Die Reaktorkatstrophe in Japan hat der Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland kräftigen Zulauf beschert - in den vier größten Städten demonstrierten heute nach Angaben der Veranstalter insgesamt eine Viertelmillion Menschen für den raschen Ausstieg aus der Kernkraft - so viele wie nie zuvor in Deutschland. Mehr


zdf heute, 26.03.2011

Anti-Atomkraft Demonstrationen in ganz Deutschland

Mehr als 250.00 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter in Berlin, Hamburg, Köln und Müchen für einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie demonstriert. Mehr


taz.de, 23.03.2011

Anti-AKW-Protest in Deutschland: Provinz protestiert plötzlich

Überall in Deutschland regt sich Widerstand gegen die Atomkraft. Neu ist, dass nun auch viele Mahnwachen in der Provinz stattfinden. Wie etwa in Neuenhagen. Mehr


zeit.de, 22.03.2011

Merkel übergibt Atomdebatte zwei Kommissionen

Die Regierung lässt Risiko und Zukunft der Atomkraft durch zwei Expertengruppen bewerten. Eine soll die technischen Aspekte klären, eine die gesellschaftlichen. Im Video von reuters die Aktion vorm Bundeskanzleramt mit Campact-Aktiven. Mehr


tagesschau.de, 22.03.2011

Atomgipfel in Berlin

Im Video: Die Protestaktion vorm Bundeskanzleramt mit den Campact-Aktiven! Mehr


ARD Tagesschau, 26.10.2010

Anti-Atom-Protest in Berlin

Mehrere hundert Atomkraft-Gegner demonstrieren gegen geplanten Transport von Atommüll ins Zwischenlager Gorleben. Mehr


Spiegel TV, 25.10.2010

Castor Transporter in Berlin

Hunderte demonstrieren mit Attrappe. Mehr


politik.de, 16.09.2010

Merkels Atompläne stoppen

Campact gegen die Laufzeitverlängerung Mehr


focus.de, 08.09.2010

Akw-Laufzeitverlängerung: SPD bereitet Verfassungsklage vor

Die Bundesregierung will die Laufzeit der Kernkraftwerke ohne Mitsprache des Bundesrats verlängern. Mehr


rp-online.de, 08.09.2010

Zehntausende wollen gegen Atomkraft protestieren

In nur zwei Tagen haben sich nach Angaben des atomkritischen Netzwerks "Campact" mehr als 50.000 Menschen einen Appell gegen die Atompolitik der Bundesregierung angeschlossen. Mehr


hamburger-abendblatt.de, 26.08.2010

Heftige Proteste bei Merkels Besuch im Atomkraftwerk

Diese Energiereise hatte sich die Bundeskanzlerin anders vorgestellt. Mehr


taz.de, 26.08.2010

Merkel auf Ausweichkurs

(...) "Auf ihrer Energiereise klüngelt Merkel ausführlich mit den Chefs der Atomkonzerne, während sie der Diskussion mit besorgten Bürgern keine Priorität einräumt", kritisierte Christoph Bautz vom Online-Netzwerk Campact. Mehr


nuernberger-nachrichten.de, 23.07.2010

Mit Topfdeckeln zu Dagmar Wöhrl

Atomkraftgegner ziehen vor ihr Büro - Im Clinch mit Maly Mehr


sat1.de, 28.06.2010

"Atomlügen auffliegen lassen"

Unter diesem Motto haben am Sonnabend dreihundert Atomkraftgegner das stillgelegte Atomkraftwerk Krümmel in eine Wolke aus mehr als 13.000 Luftballons gehüllt. (Bei den Links auf Nachrichten gehen und dann bei ca. 0:54 geht der Beitrag los) Mehr


NDR TV (Schleswig-Holstein Magazin), 26.06.2010

Protest zum Jubiläum des Transformatorbrandes in Krümmel

Atomkraftgegner haben am Atomkraftwerk Krümmel 13.000 Luftballons aufsteigen lassen. Mehr


indymedia.org, 23.06.2010

Rote Karte für Atomlobbyisten

Zu einem exklusiven Treffen der besonderen Art lud Atomfreundin Angela Merkel heute die Bosse der vier Atomkonzerne ins Kanzleramt. Verhandelt wurde dabei unter anderem, wie die energiepolitische und wirtschaftliche Zukunft des rohstoffarmen Exportlandes Deutschland weiter verspielt werden kann. Mehr


rp-online.de, 23.06.2010

Atomgipfel: Merkel will die Brennelementesteuer

Trotz der Warnung der Industrie vor einem Arbeitsplatzabbau will die Bundesregierung an einer Brennelementesteuer festhalten. Mehr


focus.de, 23.06.2010

Regierung will an Brennelementesteuer festhalten

Über das "Informationsgespräch“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Chefs von Eon, RWE, Vattenfall und EnBW im Kanzleramt - mit Statement von Christoph Bautz, Campact. Mehr


neues-deutschland.de, 23.06.2010

Kungeln im Kanzleramt

Bundeskanzlerin Merkel traf in Berlin mit Spitzen der Energiekonzerne zusammen. Mehr


sueddeutsche.de, 23.06.2010

Streit über Atomsteuer / Campact kündigt Protest an

Die Chefs der vier großen Atombetreiber sprechen an diesem Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Brennelementesteuer und über längere Laufzeiten der Atommeiler. Mehr


echo-online.de, 12.06.2010

12.000 Luftballons gegen Atomkraft

AKW Biblis: Mehr als 500 Menschen demonstrieren für den Atomausstieg Mehr


fr-online.de, 12.06.2010

Atomkraftgegner protestieren gegen AKW Biblis (Fotostrecke)

Eine Nutzung des RWE gehörenden Geländes neben dem Kraftwerk habe der Betreiber zuvor untersagt, teilte das Protestbündnis Campact mit. Mehr


fr-online.de, 12.06.2010

AKW Biblis: Kernkraftgegner lassen Luftballons steigen

Mehr als 600 Atomkraftgegner haben am Samstag vor den beiden Reaktorblöcken des Atomkraftwerks im südhessischen Biblis protestiert. Mehr


t-online.de, 27.05.2010

Atomkraftgegner verschärfen Proteste gegen längere AKW-Laufzeiten

Die Anti-Atom-Bewegung verschärft ihre Proteste gegen die geplante Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Mehr


taz.de, 23.04.2010

Anti-Atom-Bewegung: "Ist Handanfassen nicht total 80er?"

Kirchen, Wendländer, Gewerkschaften, Unternehmer: Die Bewegung ist vielfältig. Differenzen gibt es über den Grad der Professionalisierung und die Rolle der Parteien. Mehr


tagesschau.de, 21.01.2010

Totentanz vor Bundeskanzleramt in Tagesschau

Atomausstieg: Bundesregierung will Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern. Mehr


ARD Tagesschau, 16.10.2009

Noch keine Einigung in der Finanz- und Steuerpolitik

Über 100.000 Unterschriften "Nicht rütteln am Atomausstieg" im Bild bei der Berichterstattung über die Koalitionsverhandlungen. Mehr


taz.de, 07.10.2009

Neue Proteste von Tag zu Tag

Familien, Anzugträger und Rennradfahrer demonstrierten am Montag gemeinsam gegen längere Akw-Laufzeiten. Nun planen die Atomkraftgegner weitere Aktionen. Mehr


tagesschau.de, 05.10.2009

Union und FDP nehmen Koalitionsverhandlungen auf

Vor dem Verhandlungsort demonstrieren Atomkraftgegner (Im Beitrag ab 2:11). Mehr


taz.de, 05.10.2009

Joggen in Gelb gegen den Atomkurs

Zum "Warmlaufen" gegen die schwarz-gelbe Wende in der Atompolitik kamen 1.500 Teilnehmer. Mit der Kurz-Demo nach Feierabend probten Umweltgruppen eine neue Protestform. Mehr


dpa auf yahoo.de, 05.10.2009

1000 Atomkraftgegner bei Koalitionsrunde

Mehr als 1000 Atomkraftgegner haben am Montag während der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen für ein Ende der Atomenergie demonstriert. Sie skandierten vor der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen «Hop, hop, hop, Atomkraft stopp». Mehr


taz / taz.de, 02.10.2009

Atomgegner strahlen weiter

Mit Aktionen und Argumenten wollen AKW-Gegner während der Koalitionsverhandlungen Druck machen. 40.000 Unterschriften binnen dreier Tage haben sie gesammelt. Mehr


Rheinische Presse online, 30.09.2009

Schwarz-Gelb droht Protest der Straße

Gegen die neue Regierung formiert sich Widerstand, bevor sie im Amt ist: Die Sozialpolitik und die mögliche Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken drohen zu handfesten gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zu werden. Mehr


heute.de, 29.09.2009

AKW-Laufzeiten: Schwarz-Gelb stellt Bedingungen

Schwarz-Gelb kommt ans Ruder, die Atomlobby wittert Morgenluft Mehr


heise.de / Telepolis, 29.09.2009

Widerstand angekündigt

AKW-Gegner machen nach schwarz-gelben Wahlsieg mobil Mehr


Neues Deutschland, 29.09.2009

Keine Angst vor Schwarz-Gelb

AKW-Gegner wollen trotz neuer Koalition für Atomausstieg kämpfen. Mehr


Münstersche Zeitung, 19.09.2009

Auf der Suche nach einem Endlager in Münster

Rund 150 Aktivisten des Kampagnennetzwerks Campact sowie Mitglieder von münsterschen Umwelt­gruppen demonstrierten am Samstagnachmittag in der Innenstadt. Sie wollten damit die Politiker auffordern, am geplanten Atomausstieg festzuhalten. In der sowieso schon überfüllten CIty führte das zum Verkehrskollaps. Mehr


Nürnberger Nachrichten Online, 16.09.2009

Protest gegen Atomenergie - Umweltschützer kritisieren ungelöstes Problem der Endlager

MÜNCHEN - Kernkraftgegner haben in der Münchner Innenstadt für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.Mehr


news-adhoc.com, 15.09.2009

Atomkraftgegner protestieren bei Rede von Westerwelle in Bremen

Atomkraftgegner haben am Dienstag in Bremen bei einer Rede von FDP-Chef Guido Westerwelle mit einer sogenannten Flashmob-Aktion gegen Atomkraft protestiert. Mehr


swr-Fernsehen, 15.09.2009

Atomprotest in Stuttgart

Gegen Atomkraft haben heute in der Stuttgarter Innenstadt rund 200 Menschen demonstriert. Mit einem simulierten Castor-Transport zogen die Demonstranten zum Stuttgarter Schlossplatz. Der Protest richtete sich gegen den von der Bundesregierung vorgesehenen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke (Beitrag im Video zu sehen ab 06:10 bis 06:50). Mehr


Radio Bremen, buten & binnen, 15.09.2009

Westerwelle in Bremen: Nicht nur Freunde kamen...

Wir haben uns auf dem Marktplatz angesehen, wie der Parteivorsitzende bei den Bremern ankommt. Und haben festgestellt, dass nicht nur seine Freunde gekommen waren. Mehr


Usinger Neue Presse, 14.09.2009

Atomkraftgegner suchten in Frankfurt nach Endlager

Frankfurt. Mit einer täuschend echten Castor-Attrappe auf einem 40-Tonnen-Tieflader haben Atomkraftgegner am Samstag in Frankfurt für den Ausstieg aus der Kernenergie demonstriert. Rund 350 Aktivisten in Strahlenschutzanzügen und mit Geigerzählern suchten zwischen Weckmarkt und Hauptwache symbolisch nach Endlagerstätten für radioaktive Abfälle. Den Höhepunkt der provokanten Aktion bildete eine fiktive Probebohrung an der Hauptwache. Initiiert wurde die Aktion vom Kampagnennetzwerkes Campact sowie von Greenpeace, BUND, Attac und dem Frankfurter Arbeitskreis gegen Atomanlagen.Mehr


FAZ Rhein-Main-Zeitung, 14.09.2009

Probebohrung in Mainz

Mit der Attrappe eines Castor-Behälters und einer fiktiven Atommüllendlagersuche samt Probebohrung haben Aktivisten der Initiative Campact in der Innenstadt für Aufsehen gesorgt. Die Aktion war Teil einer Tour durch zwölf deutsche Großstädte, mit der Campact und eine Reihe von Umweltverbänden kurz vor der Bundestagswahl Druck auf die Parteien ausüben wollen, am Atomausstieg festzuhalten. Mehr


FR-online, 13.09.2009

Demo in Frankfurt: Mit Geigerzählern durch die Stadt

Rund 300 Umweltaktivisten haben am Samstag in Frankfurt kurz vor der Bundestagswahl am 27. September gegen die Pläne von CDU/CSU und FDP demonstriert, den Atomausstieg wieder rückgängig zu machen.Mehr


bild.de, 13.09.2009

Umweltaktivisten demonstrieren gegen Atompolitik

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Rund 300 Umweltaktivisten haben am Samstag in Frankfurt kurz vor der Bundestagswahl gegen die Pläne von CDU/CSU und FDP demonstriert, den Atomausstieg wieder rückgängig zu machen.Mehr


Hessischer Rundfunk - Fernsehen, 12.09.2009

Protestaktion gegen Atommüll-Endlager

In Frankfurt haben rund 300 Kernkraftgegner für den Atomausstieg demonstriert. Hierzu untersuchten sie die Innentadt nach passenden Endlagerstätten für radioaktiven Müll - inklusive Probebohrung an der Hauptwache. Mehr


Kölner Stadtanzeiger, 09.09.2009

Kein Endlager auf dem Neumarkt

Auf der Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager zieht derzeit eine Castor-Attrappe durch deutsche Städte. Auf dem Neumarkt inszenierten Aktivisten zahlreicher Umweltorganisationen eine spektakuläre „Probebohrung“. Mehr


wdr.de, 09.09.2009

Atomtour in Köln ist Bild des Tages

Satirische Probebohrung am Neumarkt in Köln. Atomkraftgegner suchen nach einem Endlager für radioaktive Abfälle. Mit einem großen "Castor-Transport" ziehen Sie durch die Innenstadt - in Wirklichkeit natürlich ohne strahlende Fracht. Mehr


Report K - mit Bilderstrecke, 09.09.2009

300 Menschen marschieren gegen Atomenergie

Dabei sorgte ihre Demo der etwas anderen Art für viel Aufsehen. Wo ist das Atommüll-Endlager? Noch nicht einmal ein Dixieklo war heute Mittag vor den Demonstranten sicher. Ausgestattet mit ihren großen Lupen und Geigerzählern durchleuchteten sie heute jeden Winkel der Stadt nach einem Atommüll-Endlager und verborgenem Atommüll. Mehr


Frankfurter Rundschau, 07.09.2009

Hohn für die Atompläne der Union

Berlin. Nach der größten Anti-Atomdemonstration seit über 20 Jahren haben Umweltverbände und Kernkraftgegner weitere Protestaktionen angekündigt. Mehr


Leipzig Seiten, 06.09.2009

Mehr als 50.000 Menschen demonstrieren in Berlin gegen Atomenergie

Berlin. Mehr als 50.000 Menschen und mehr als 350 Traktoren beteiligen am Samstag am Höhepunkt der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration in Berlin. Die Teilnehmer erteilen der weiteren Nutzung der Atomenergie mit mehreren Aktionen in den vergangenen Tagen eine klare Absage. Mehr


Wir Klimaretter.de, 05.09.2009

50.000 gegen Atomkraft auf den Straßen

Die S-Bahnen sind voll. Die Berliner fahren zum Hauptbahnhof. Auf dem Vorplatz drängt es sich, nur langsam kommt man vorwärts. Heute demonstrieren zehntausende gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Noch weiß niemand, dass am Ende der Demo verkündet wird, dass 50.000 Menschen dabei sind. Mehr


Leipziger Volkszeitung, 04.09.2009

Atomgegner suchen mit Castor-Attrappe nach "Endlager" in Leipzig

Mit einer Castor-Attrappe samt 40-Tonnen-Lastwagen, Sirenen, Schutzanzügen und Geigerzählern hat das Kampagnennetzwerk Campact am Donnerstag in Leipzig symbolisch nach einer Endlagerstätte für radioaktiven Müll gesucht. Mehr


Leipziger Volkszeitung, 03.09.2009

Anti-Atom-Demo in Leipzig

„Ist Leipzig als Atommüll-Endlager geeignet?" Fotostrecke

Mehr


Leipziger Volkszeitung, 03.09.2009

Anti-Atomkraft-Demo in Leipzig

„Ist Leipzig als Atommüll-Endlager geeignet?" - Bilderserie

Mehr


Leipziger Internet Zeitung, 03.09.2009

Atommüllendlager in Leipzig gesucht: Kampagnennetzwerk Campact sorgt für Gesprächsstoff

Ein Castor-Transport in Leipzig? Sirenen, Strahlenschutzanzüge, Geigerzähler und rhythmisches Getrommel sorgten am heutigen Nachmittag in der Südvorstadt bis hin zum Marktplatz vor dem Alten Rathaus für staunende Gesichter, fluchende Autofahrer und Staus. Mehr


Epoch Times Deutschland, 02.09.2009

Praktisch!? – Atommüll-Endlager direkt vor Ihrer Haustür

Als Stadtbewohner hat man es zwar nicht so angenehm ruhig wie etwa im schönen Wendland. Dafür hat man vieles quasi um die Ecke: den Supermarkt, den Frisör, den Kindergarten, – o.k., keinen Parkplatz, dafür aber eine Bushaltestelle – und zu Füßen: das Endlager für den radioaktiven Müll des selbst genutzten Atomstroms. Wie praktisch! Mehr


Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.09.2009

Atomkraftgegner ziehen durch die City

Rund 150 Atomkraftgegner zogen vom Klagesmarkt über den Hauptbahnhof zum Opernplatz, um in Wahlkampfzeiten auf die Probleme der Endlagerung des Atommülls aufmerksam zu machen.

Mehr


Weser-Kurier, 31.08.2009

Castor-Attrappe rollt durch Bremen

Bremen. Eignet sich Bremen als Atommüll-Endlager? Mit dieser provokanten Frage und einer Castor-Attrappe in Originalgröße auf einem 40-Tonnen-Lkw rollen heute Umweltaktivisten durch die Bremer Innenstadt. Organisiert wird die Protestaktion vom Kampagnen-Netzwerk Campact und verschiedenen Bremer Umweltgruppen. Mehr


taz Bremen, 31.08.2009

endlager gesucht

ANTI-ATOM-PROTEST Demo mit 200 Teilnehmern: Erfolglose "Probebohrung" auf dem Marktplatz. Rund 200 teilweise in weiße Schutzanzüge gekleidete DemonstrantInnen zogen gestern mit einem eindrucksvollen Atom-Transporter durch Bremen. Ziel der Aktion: Die Suche nach einem geeigneten Endlager-Platz. Den Höhepunkt der Aktion bildete eine Probebohrung auf dem Marktplatz - mit anschließender Diskussion. Mehr


Radio Bremen, 31.08.2009

Umweltschützer protestieren gegen Atommüll

Mehrere Umweltschutzorganisationen demonstrieren am Nachmittag in Bremen gegen Atomkraft. Dabei geht es vor allem um zukünftige Lagerstätten für Atommüll. Bremen ist das dritte Tourziel der bundesweiten Kampagne. Mehr


Hamburger Morgenpost, 30.08.2009

Atom-Alarm auf der Mö

Endzeitstimmung in der Hamburger Innenstadt: Menschen in weißen Schutzanzügen marschieren durch die Straßen. Sie tragen Mundschutz und manche sogar Gasmasken. Einige rollen leuchtend gelbe Atommüllfässer vor sich her, andere halten Geigerzähler in den Händen. Und hinter ihnen fährt langsam und bedrohlich ein sirenen-heulender Lastwagen mit vermeintlich radioaktiver Fracht: Mit einem fingierten Castor-Transport hat das Kampagnenetzwerk "Campact" gestern die City in eine Theaterbühne verwandelt. Eine Bühne mit lautstarker, politischer Dramaturgie. Mehr


Berliner Umschau, 28.08.2009

"Die Konzerne wollen sich aus der Affäre ziehen"

Gespräch mit Kerstin Schnatz (campact!) über Atommüll-Endlagersuche in Berlin, das AKW Krümmel und die Verantwortung der Stromkonzerne Mehr


Rundfunk Berlin-Brandenburg, 28.08.2009

Atomausstieg-Aktion am Brandenburger Tor

Ein Bündnis von Umweltverbänden will am Freitag in Berlin für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstrieren. Mehr


BerlinOnline, 28.08.2009

Initiative fordert mit provokanter Aktion Festhalten am Atomausstieg

Mit einer spektakulären Aktion will das Kampagnennetzwerk Campact heute in Berlin für das Festhalten am Atomausstieg demonstrieren. Mit einer Castor-Attrappe samt 40-Tonnen-Lastwagen, Sirenen, Schutzanzügen und Geigerzählern soll in der Innenstadt nach geeigneten Endlagerstätten für radioaktiven Müll gesucht werden, wie die Kampagne ankündigte. Mehr


Wir-Klimaretter.de, 23.08.2009

Campact tourt mit Atommüll durch Deutschland

So etwas hat es noch nicht gegeben: In zahlreichen deutschen Großstädten soll in den nächsten Wochen Atommüll abgeladen werden. Sirenen, Strahlenschutzanzüge und Geigerzähler werden dann das Bild in deutschen Fußgängerzonen bestimmen. Mit der provokanten Aktion wollen Kernkraftgegner auf eine ungelöste Frage aufmerksam machen: Wohin mit dem Strahlenmüll? Mehr


Der Tagesspiegel, 02.07.2009

Atomstreit auf der Straße

Das Deutsche Atomforum wird 50 Jahre alt. Auch seine Gegner gratulieren. Umweltminister Gabriel etwa setzte eine Zeitungsannonce auf: "Bitte geh’ in den Vorruhestand." Das Forum findet das "hysterisch". Mehr


Greenpeace Magazin, 01.07.2009

Heftige Attacken gegen Atomforum

Berlin (dpa) - Umweltministerium, Grüne und Umweltverbände haben das Deutsche Atomforum, den Interessenverband der Atomwirtschaft, zum 50-jährigen Bestehen mit ungewöhnlich heftigen Attacken überzogen. Mehr


taz.de, 01.07.2009

Atomkraftgegner ziehen in Wahlkampf

Während das Atomforum Geburtstag feiert, mobilisieren die Atom-Gegner zur Wahl. Auch Umweltminister Siegmar Gabriel polterte ordentlich gegen die Atomlobbyisten. Mehr


Neues Deutschland, 23.04.2009

Kritikresistenter Energieriese - Hohe Dividende und miserable Politik auf der Hauptversammlung von RWE

Heftige Kritik auf der Jahreshauptversammlung des Stromkonzerns RWE: Neben dem hohen CO2-Ausstoß des Konzerns sorgten vor allem die riskanten AKW-Pläne im bulgarischen Belene für Proteste. Mehr


net-tribune.de, 30.03.2009

Atomkraftgegner planen Treck nach Berlin

Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände wollen vor der Bundestagswahl mit einem Trecker-Konvoi nach Berlin für den Atomausstieg und gegen ein Endlager im Salzstock Gorleben demonstrieren. Der Anti-Atom-Treck soll am 30. August in Gorleben starten, wie die Initiatoren am Montag in Hannover sagten. Mehr


Focus, 10.03.2009

Atomkraft: Nein danke!

Katastrophale Unfälle, hochgiftiger Müll, keine Lösung für die Endlagerung – und billig ist sie auch nicht: Zu viele Argumente sprechen gegen die Nutzung der Atomkraft. Mehr


TAZ.de, 06.03.2009

Atomforum macht auf cool

Cooler Club und junge Kronzeugen für Atomkraft: Im Bemühen um ein neues Image überlässt das Deutsche Atomforum nicht viel dem Zufall. Mehr


Neue Rheinische Zeitung online, 04.03.2009

Reaktor brach mehrfach zusammen

Am frühen Morgen steht ein einsamer Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma vor der RWE-Zentrale in Essen und wartet. Als kurz vor acht die ersten Campact-Aktiven eintreffen, verweist er sie noch vom Vorplatz des gläsernen Hochhauses auf den Gehweg – nur dort sei die heutige Aktion angemeldet. Aber es kommen immer mehr Leute hinzu und so gibt er seinen Standpunkt schnell auf: Bald tummeln sich über 120 Menschen zwischen Straße und Zufahrt, halten Schilder und Transparente hoch und bauen ein Trampolin auf. Mehr


taz.de, 03.03.2009

Umweltschützer machen Druck

Mit einer bundesweiten Kampagne machen Umweltschützer Druck gegen den strammen Atomkurs des Essener Energiekonzerns RWE. Seit Dienstag protestieren Atomkraftgegner in 54 Städten gegen den Bau des umstrittenen bulgarischen Atomkraftwerks Belene. Die Aktion geht noch bis zum Sonntag. Mehr


Handelsblatt.com, 15.02.2009

RWE will in holländische Atomkraftwerke investieren

Der Versorger RWE will nach dem Kauf des niederländischen Konkurrenten Essent in Atomkraftwerke in dem Nachbarland investieren. Dabei setzt der Energieversorger allerdings auf den Konsens mit der Bundesregierung. Mehr


taz.de, 05.02.2009

Antritt zur Entscheidungsschlacht

Um 18.30 Uhr ist die Kette komplett: Dicht gedrängt stehen die DemonstrantInnen um das Maritim-Hotel in Berlin-Mitte, in dem das Deutsche Atomforum am Mittwochabend seine Wintertagung beginnt.

500 wären mindestens nötig gewesen, um den Häuserblock komplett zu umrunden. Dreimal so viele sind erschienen. Entsprechend gut ist die Stimmung. "Es ist großartig, dass so viele gekommen sind", sagt Christoph Bautz, der für das Online-Netzwerk Campact zu den Organisatoren der Demo gehört. "Es gibt keine Renaissance der Atomkraft, sondern des Widerstands." Mehr


FR-online.de, 05.02.2009

Zieht euch warm an!

Jahrelang ging es beschaulich zu, wenn das Deutsche Atomforum zu seiner Wintertagung nach Berlin lud. Man traf sich jeden Februar im Hotel Maritim, aß gut, traf Geschäftspartner, fühlte sich ungestört im Kreis einiger hundert Mitstreiter - und war sich einig: die Atomkraft, hier auf den wohlklingenderen Namen Kernenergie hörend, ein Segen für die Menschheit!

In der Hochzeit des AKW-Nee-Proteste schaltete man hier auf Konfrontation. Doch dann, unter Rot-Grün, wurde es kleinlaut auf den Podien des zweitägigen Forums der Atomlobby. Auch die Proteste vor dem Tagungsort waren angesichts des besiegelten Atom-Ausstiegs fast verstummt. Mehr


taz.de, 05.02.2009

Strahlender Protest

Unter dem Motto "Eure Lügen bleiben im Gebäude" protestierten am Mittwochabend nach Polizeiangaben rund 1.200 Menschen gegen die Nutzung von Atomkraft. Die Demonstranten zogen dabei von der Vattenfall-Zentrale an der Zinnowitzer Straße zum Hotel der Wintertagung des Deutschen Atomforums in der Friedrichstraße. Höhepunkt des Protestes war die symbolische Umzingelung dieses Hotels mit einer Menschenkette. Mehr


n-tv.de, 04.02.2009

Gegner protestieren in Berlin - Union will Atomstrom

Die CDU will nach der Bundestagswahl den gesetzlich festgelegten Atomausstieg rückgängig machen. "Sollten wir die Bundestagswahl gewinnen, werden wir versuchen, die Laufzeiten der vorhandenen Kernkraftwerke zu verlängern", sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla im ZDF. Hierfür infrage kämen aber nur "sichere Kraftwerke". Pofalla unterstützte damit Positionen des Deutschen Atomforums, das seine zweitägige Wintertagung in Berlin begann. Dort demonstrierten mehr als 1000 Atomkraftgegner vor allem wegen hoher Sicherheitsrisiken der verbliebenen 17 Atommeiler. Der Protestzug durch die Stadt verlief nach Polizeiangaben friedlich. Mehr


wir-klimaretter.de, 04.02.2009

Atomforum umzingelt

Mindestens 500 Menschen wollte das Bündnis aus Online-Netzwerk Campact, der Kampagne ausgestrahlt und Initative Nixatom mobilisieren, um das deutsche Atomforum mit einer Menschenkette zu umzingeln. Mission erfüllt: Mehr als 1.500 Demonstranten kamen, um dem "strahlenden Geschäft" der Atomlobby die Renaissance der Antiatombewegung entgegenzusetzen. Mehr


Deutschlandfunk, 03.02.2009

Proteste gegen Tagung des Deutschen Atomforums

Umweltverbände wie BUND und Deutsche Umwelthilfe halten die Atomenergie nun mal für eine Steinzeittechnologie und das Atomforum ist nun mal die größte Lobbyorganisation der deutschen Atomwirtschaft. Und deswegen soll das Maritim Hotel in Berlin Mitte, wo das Atomforum stattfindet, morgen mit einer Lichterkette eingekreist werden. Die Organisatoren erwarten einige Hundert Teilnehmer. Sie werden protestieren gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Die CDU will ja bestehende Atomkraftwerke länger laufen lassen, als derzeit im Atomausstieg vereinbart. Das sei falsch, sagte Rainer Baacke, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe: Mehr


taz.de, 01.02.2009

Menschenkette ums Atomforum

Auch eine Konferenz im Winter kann die Gemüter erhitzen - zumindest wenn es um Atomkraft geht. Für Mittwoch lädt die deutsche Atomwirtschaft nach Berlin. Atomkraftgegner haben bereits Proteste angekündigt. Sie wollen den Tagungsort mit einer Menschenkette "umzingeln". Mehr


stern.de, 28.01.2009

2020 sind Atomkraftwerke überflüssig

Wenn es beim Atomausstieg bleibt, wird Deutschland im Jahr 2020 ohne Kernenergie auskommen müssen. Alles kein Problem, rechnet eine neue Studie des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) vor. Sogar die Preise für den Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasser sollen sinken.

Knapp 640 Milliarden Kilowattstunden Strom haben die Deutschen 2007 verbraucht. Zum Essen kochen, Haare föhnen und Fernsehen. Diese gigantische Menge würde ausreichen, um für jeden Menschen auf der Welt ein Jahr lang einen modernen Kühlschrank zu betreiben. Und sie entspricht der Energie von mehr als einer Milliarde Tankfüllungen eines VW Golf. Mehr


fr-online, 20.01.2009

Gerangel um neue Atommeiler

Essen. Der Energieriese RWE bekommt politischen Gegenwind: "Wir wollen den Atomkurs von RWE im Ausland nicht hinnehmen", sagt Norbert Römer, Fraktionsvize der nordrhein-westfälischen SPD der Frankfurter Rundschau. Mehr


FR-online.de, 17.01.2009

Leck im AKW Biblis

Im Atomkraftwerk Biblis B besteht nach FR-Informationen seit 10. Januar ein Leck zwischen erstem und zweitem Kühlkreislauf, durch das radioaktive Flüssigkeit dringt. Das Leck war bis Freitag nicht geschlossen. Reparaturarbeiten waren nicht im Gange. Mehr


taz.de, 03.01.2009

Kernenergie-Proteste 2.0

Campact organisiert Unterschriftensammlungen im Netz. In diesem Jahr soll für den Atomausstieg Druck gemacht werden. Teil 6 der taz-Serie zur Anti-Atomkraft-Bewegung. Mehr


www.urgewald.de, 19.12.2008

Morddrohung gegen bulgarische AKW-Gegner

RWE fühlt sich nicht zuständig. Die bulgarischen Atomkraftgegner Petko Kovatchev und Albena Simenova haben in der vergangenen Woche Morddrohungen wegen ihres Engagements gegen das geplante AKW Belene erhalten. Beide wurden gewarnt, dass ihr Leben in Gefahr sei, wenn sie ihr Engagement gegen Belene fortsetzen. Mehr


taz.de, 11.12.2008

Erdbebengefahr bei RWE

Der Bau von erdbebengefährdeten Atomkraftwerken in Osteuropa sorgt beim Essener Energieriesen RWE für Streit. Der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Fischer will RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann ausbremsen - und durchsetzen, dass die RWE-Unternehmensplanung künftig von dem Kontrollgremium abgesegnet werden muss. Darunter würden auch milliardenschwere Kraftwerksinvestitionen fallen. Dazu soll der Aufsichtsrat bei einer Sitzung am heutigen Donnerstag eine Änderung seiner Geschäftsordnung beschließen. Mehr


Handelsblatt.com, 09.12.2008

Machtspiele belasten RWE

Die Machtverhältnisse beim ohnehin von Grabenkämpfen zwischen Vorstandschef Jürgen Großmann und Teilen des Aufsichtsrates geprägten Energiekonzern RWE werden noch komplizierter. Einflussreiche Aufsichtsräte wollen am kommenden Donnerstag bei einer regulären Sitzung eine Änderung der Geschäftsordnung durchsetzen, welche Großmanns Befugnisse beschneiden soll. Die geplante Klausel ist aber so pauschal, dass innerhalb des Gremiums schon gestritten wird, wie weitreichend die Neuregelung letztlich ist. Damit zeichnen sich bereits Konflikte bei konkreten Entscheidungen ab. Mehr


taz.de, 12.11.2008

Den Schwung von Gorleben nutzen

Wir sind wieder da, wir sind zurück, Renaissance der Anti-Atomkraftbewegung - unter dem Eindruck der erfolgreichen Massenprotesten gegen den Castortransport bejubelten die Organisatoren ein Comeback des Widerstandes. Rund um Gorleben demonstrierten 16.000 Menschen und damit so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr gegen Atomkraft, tausende beteiligten sich an Blockaden, der Atommüllzug brauchte für den Weg ins Zwischenlager länger als jemals zuvor. Mehr


taz.de, 12.11.2008

Widerstand sinnvoll!

Einen Tag später als geplant kam der elfte Castor-Transport im Zwischenlager Gorleben an. AKW-Gegner und Ordnungskräfte haben nun ihre Bilanz der letzten Tage gezogen. Nach früheren Transporten sei bei vielen oft ein Gefühl der Niedergeschlagenheit zurückgeblieben, "doch diesmal ist das ganz anders", sagte die Vorsitzende der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Kerstin Rudek, gestern früh. Eine Stunde zuvor hatten die elf Atommüllbehälter um 0.19 Uhr nach 79 Stunden Fahrt durch Frankreich und Deutschland das Zwischenlager erreicht. Mehr


taz.de, 11.11.2008

AKW-Gegner happy

Die AKW-Gegner aus dem Wendland haben dem elften Castor-Transport zum Zwischenlager Gorleben bis Montagabend mit immer neuen Blockadeaktionen den Weg versperrt. Nach den Planungen der Polizei sollten die elf Atommüllbehälter mit hochradioaktivem Müll aus Frankreich Montagfrüh im Zwischenlager eintreffen. Tatsächlich hatte am späten Nachmittag der Straßentransport von Dannenberg nach Gorleben nicht einmal begonnen. Mehr


stern.de, 10.11.2008

Massenprotest hält Castor-Zug auf

Etappensieg für die Atomkraftgegner: Der Castor-Transport aus Frankreich hat noch immer nicht das Zwischenlager Gorleben erreicht. Mit mehr als 14-stündiger Verspätung traf der Atommüll-Zug bislang lediglich in der Umladestation Dannenberg ein. Zudem steht der Polizei das problematischste Stück der Strecke noch bevor.Mehr


sueddeutsche.de, 10.11.2008

Blockade gegen Castor-Transport "Wir müssen da durch"

In Dannenberg werden die Atommüllbehälter derzeit auf Speziallastwagen verladen. Den Weg nach Gorleben muss die Polizei allerdings erst räumen - denn Hunderte Demonstranten sperren die Zufahrt zum Zwischenlager.Mehr


taz.de, 07.11.2008

Der Atommüllzug rollt an

Am Freitagabend verlässt der elfte Atommüll-Transport die WAA La Hague in Richtung Gorleben. Im Wendland wird mit breiterem Protest gerechnet als im letzten Jahr - dank "Asse" und Laufzeitendebatte.Mehr


handelsblatt.com, 03.11.2008

RWE forciert AKW-Bau

Der RWE-Aufsichtsrat lässt Vorstandschef Jürgen Großmann beim umstrittenen Bauprojekt für ein bulgarisches Kraftwerk vorerst gewähren. Erst wenn alle offenen Fragen geklärt sind, wird RWE endgültig über das von Umweltschützern als riskant eingestufte Projekt entscheiden.Mehr


taz.de, 27.10.2008

Castor­-Gegner proben Aufstand

In zwei Wochen soll Atommüll von Frankreich in das Zwischenlager Gorleben transportiert werden. Die Polizei verhängt wieder einmal ein Demonstrationsverbot entlang der Bahnstrecke. Die Atomkraftgegner laufen sich aber trotzdem schon mal warm...

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Welt, 22.10.2008

RWE plant Atom-Beteiligung in Bulgarien

Der Chef des Essener Stromkonzerns RWE, Jürgen Großmann, plant gegen Widerstand im eigenen Aufsichtsrat eine Beteiligung am bulgarischen Atomkraftwerk Belene. Nach Informationen der WELT soll ein entsprechender Beschluss bereits Anfang November im Rahmen einer Sondersitzung des Aufsichtsgremiums durchgesetzt werden.

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taz, 17.10.2008

Neue Panne in Tricastin

Es ist ein Zwischenfall jener Art, wie es sie in der hochsensiblen Atomindustrie gar nicht geben darf: Zwei Brennstäbe haben sich verklemmt. Beim Entladen. Es geschah am 8. September um 10.30 Uhr im Atomkraftwerk Tricastin in Südfrankreich. Seither stecken die rund 700 Kilogramm schweren und mehr als vier Meter langen Brennelemente auf drei Viertel ihrer ursprünglichen Höhe fest. Die "Produktionseinheit Nummer zwei" - einer von vier Reaktoren im AKW Tricastin - steht still. Und der Betreiber, der französische Stromkonzern EDF, hat knapp sechs Wochen danach immer noch keinen Termin genannt, zu dem die Brennstäbe unter sicheren Bedingungen herausgeholt werden sollen. Mehr


faz.net, 18.09.2008

Verschleierung bei der Atommülllagerung

Auch nach dem Scheitern ihres Antrags, im niedersächsischen Landtag einen Untersuchungsausschuss zu Pannen im Atommülllager Asse einzurichten, wollen die Grünen nicht lockerlassen: Sie beabsichtigen nun, einen Untersuchungsausschuss im Bundestag einzurichten.

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sueddeutsche.de, 17.09.2008

Greenpeace: Keine Energielücke bei Atomausstieg

Bei einem Atomausstieg und dem Verzicht auf neue Kohlekraftwerke wird es nach einer Greenpeace-Studie nicht zu einer preistreibenden Stromlücke in Deutschland kommen.

Die Versorgung mit Strom sei durch verstärkte Energie-Einsparungen sowie den Ausbau erneuerbarer Energien gewährleistet, sagte Greenpeace-Experte Roland Hipp am Mittwoch bei Vorstellung der EUtech-Studie in Berlin. Gegenteilige Behauptungen der Energiekonzerne, der CDU/CSU sowie der staatlich kontrollierten Deutschen Energie-Agentur dena seien «gezielt gestreute Märchen» und Wahlkampfpropaganda. Mehr


FTD.de, 20.08.2008

Schnelle Brüter

Der Streit um die Kernenergie hat eine neue Dimension erreicht: Es geht nicht mehr nur um Pro und Kontra. Unter Hochdruck tüfteln Politiker und Energieversorger an Plänen für längere Laufzeiten. Die Kunden sollen geködert werden - mit reduzierten Strompreisen. Mehr


Zeit.de, 12.08.2008

Keine Angst vorm Stromausfall!

Der Bundeswirtschaftsminister wirbt für Kohle und Kernkraft und begründet das mit einer neuen Studie. Dabei rechtfertigt das Papier seine Forderungen nicht. Mehr


taz, 06.08.2008

Geschenke von Glos

Im Bundeswirtschaftsministerium laufen konkrete Vorbereitungen für längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Umweltminister Sigmar Gabriel verweist auf den Koalitionsvertrag. Mehr


Welt.de, 31.07.2008

Du sollst den Kern nicht spalten

Warum der frühere Anhänger der Atomenergie heute ein vehementer Verfechter regenerierbarer Energien ist und an ein „grünes“ Amerika glaubt.

Als Junge-Union-Kreisvorsitzender in Karlsruhe und CDU-Kandidat bei Landtagswahlen war ich in den 60er-Jahren und später ein Befürworter der Atomenergie. Ich glaubte jenen Fachleuten, die uns erzählten: Atomenergie ist sicher! Allenfalls alle 10000 Jahre könne etwas passieren! Mehr


TAZ, 24.07.2008

Wind überholt Atom

Wie ist das wirklich mit der Renaissance der Atomkraft? In Deutschland liefern die Windanlagen inzwischen mehr Strom als die Akw. Ist das eine Ausnahme? Mehr


Umweltruf.de, 16.07.2008

Kein Stopp für AKW Mochovce von EU-Kommission, dafür aber Sicherheitsbedenken

Die EU-Kommission hat heute gemäß Artikel 41 und 44 Euratom-Vertrag ihre Stellungnahme zum Projekt des slowakischen Energieversorgers SE für die Fertigstellung der Reaktorblöcke 3 und 4 des Atomkraftwerks Mochovce in der slowakischen Republik abgegeben. In einer Aussendung macht die Kommission zwar deutlich, dass ihr die Sicherheitsmängel der WWER 440/213 Reaktoren sehr wohl bekannt sind, trotzdem stellt sie sich nicht gegen die Risiko-Reaktoren. Mehr


welt.de, 10.07.2008

Oettinger lotet Kompromiss im Atomstreit aus

Die scharfe Frontstellung zwischen Union und SPD in der Atomfrage scheint sich aufzuweichen. Nachdem der ehemalige SPD-Vordenker Erhard Eppler laut darüber nachgedacht hat, Atomkraftwerke länger laufen zu lassen, wenn im Grundgesetz der Ausstieg aus der Atomtechnologie festgeschrieben wird, beginnt in der Union die Suche nach einem möglichen Kompromiss. Mehr


spiegel-online, 08.07.2008

Uran-Lösung aus französischer Atomanlage ausgetreten

Atomunfall in Südfrankreich: Aus einer Anlage bei Avignon sind Tausende Liter einer Uran-Flüssigkeit ausgetreten. Sie gelangte bei Reinigungsarbeiten in die Kanalisation. Die staatliche Aufsicht sieht kein großes Risiko - doch Anwohner dürfen kein Wasser mehr entnehmen, Fischen wurde verboten. Mehr


FTD.de, 24.06.2008

Mit Atomkraft in den Wahlkampf

Die Union will mit ihrer Forderung nach längeren Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke Wählerstimmen gewinnen. Mit Preisvorteilen sollen die Bürger geködert werden, Sicherheitsaspekte spielen keine Rolle - dabei gibt es aktuell eine Panne in einem Endlager. Mehr


Welt-online, 11.06.2008

Schweiz baut neues Atomkraftwerk nahe der deutschen Grenze

Der im vergangenen Jahr von der Schweizer Regierung gebilligte Ersatz von drei der fünf Kernkraftwerke des Landes nimmt Gestalt an. Am Dienstag reichte der größte Schweizer Energiekonzern Atel ein Bauantrag für den Ersatz eines alten Kernkraftwerks ein. Die Atel Holding AG will das neue Kraftwerk im Kanton Solothurn zwischen Olten und Aarau nahe der deutschen Grenze bauen. Über die Genehmigung des Baus müssen in letzter Instanz die Schweizer in einer Volksabstimmung entscheiden. Mehr


Süddeutsche-online, 10.06.2008

Atomenergie - Kontinent der Spaltung

Im Planen sind die Europäer Weltmeister. An insgesamt 40 Standorten erwägen sie derzeit den Neubau von Kernkraftwerken. An 14 von diesen Orten sind die Planungen schon konkreter, manchmal wurden sogar schon Bauanträge gestellt. Und mit dem neuen Projekt im Solothurn haben die Schweizer Nummer 15 hinzugefügt. Hier wird ernsthaft nachgedacht. Mehr


urgewald.de, 06.06.2008

Sammelklage gegen slowakisches AKW

Am gestrigen Donnerstag reichten Greenpeace und die slowakische Organisation Za Matku Zem gemeinsam mit 116 anderen Organisationen und Individuen Klage wegen der fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung für das Atomkraftwerk Mohovce 3 und 4 ein. „Mochovce 3 und 4 ist eines der gefährlichsten AKW, die derzeit in der EU geplant werden," warnt Jan Haverkamp von Greenpeace. Das Kraftwerk ist eine alte Sowjetplanung aus den Siebziger Jahren und die Baugenehmigung für Mochovce stammt aus dem Jahr 1986. Umweltorganisationen kritisieren vor allem das Fehlen eines Sicherheitsbehälters für Mochovce. „Moderne Reaktoren werden inzwischen mit einem doppelwandigen Sicherheitsbehälter gebaut," erklärt Haverkamp. Mehr


Welt-online, 05.06.2008

Umweltschützer kritisieren AKW Krsko seit langem

Nach Behördenangaben besteht nach dem Störfall im slowenischen Kernkraftwerk Krsko keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Reaktor steht allerdings schon länger in der Kritik: Umweltschützer empört vor allem der Standort des AKWs in einem potenziellen Erdbebengebiet. Auch in Kroatien ist die Sorge groß. Mehr


taz.de, 05.06.2008

Alarm im slowenischen AKW

Der Störfall im Atomkraftwerk Krsko wurde offenbar von einem defekten Ventil ausgelöst. Die Nachricht hatte zunächst europaweit Besorgnis ausgelöst, Politiker geben inzwischen Entwarnung. Mehr


Süddeutsche-online, 05.06.2008

Zwischenfall in Atomkraftwerk

Im Kühlsystem des slowenischen Atomkraftwerks Krsko ist Kühlflüssigkeit ausgetreten. Die EU-Kommission löste daraufhin Alarm in der gesamten Europäischen Union aus. Mehr


Glocalist, 10.12.2007

EU-Kommission gibt grünes Licht für AKW Belene (Bulgarien)

Greenpeace Deutschland, urgewald und die österreichische Anti-Atomszene zeigen sich besorgt über die positive Entscheidung der EU für das AKW Belene (Bulgarien). Am Freitag hat die Europäische Kommission eine positive Stellungnahme zum umstrittenen Atomkraftwerk Belene in Bulgarien veröffentlicht. Umweltorganisationen in ganz Europa kritisieren, dass die Kommission entscheidende Sicherheitsbedenken ausgeblendet hat und damit grünes Licht für den Bau eines der gefährlichsten in Osteuropa geplanten AKW-Projekte gegeben hat Mehr


taz, 28.11.2007

Bedenken gegen Reaktorbau in Bulgarien: AKW soll in Erdbebengebiet

In Bulgarien soll ein AKW in einem erdbebengefährdetem Gebiet gebaut werden. Hinter dem ausführenden Konsortium steckt der russische Erdgas-Monopolist Gazprom. Mehr


Der Westen - Portal der WAZ Mediengruppe, 27.11.2007

Kritiker: "Russland macht Bulgarien zum Atom-Testgebiet"

Bulgariens Pläne für den Ausbau seiner Nuklearindustrie machen der Europäischen Union Kopfzerbrechen - die Technik kommt aus Russland, das Geld womöglich aus der Europäischen Union. Mehr


Frankfurter Rundschau, 23.11.2007

Bulgarien: Atomkraft im Erdbebengebiet

Das seit einem Vierteljahrhundert umstrittene bulgarische Atomkraftwerk Belene wird nach dem EU-Eintritt Bulgariens jetzt womöglich doch weitergebaut. Umweltschützer fürchten, dass EU-Energie-Kommissar Andris Piebalgs bereits Anfang Dezember mit einer positiven Stellungnahme die Weichen stellen wird für den Bau zweier neuer Reaktoren in der erdbebengefährdeten Region. Mehr


taz, 21.11.2007

Die Mär von der AKW-Renaissance

Die Zahl der Atomreaktoren wird laut einer Studie in den nächsten Jahren weiter zurückgehen - aller Wiederauferstehungs-Rhetorik zum Trotz. Mehr


Spiegel online, 12.02.2007

Atom-Manager rechnen falsch

Die Atomdebatte, die in den achtziger Jahren unser Land in Bewegung brachte, hat wieder Konjunktur. Sie droht zum großen Streitpunkt der schwarz-roten Koalition zu werden. Um eine Klimakatastrophe abzuwenden und die hohe Energieabhängigkeit zu verringern, müsste das kleinere Übel "Atomkraft" in Kauf genommen werden, so das Credo von Wirtschaft, Union und FDP. Deshalb brauche unser Land den Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Ausgerechnet die Ökologie soll der Rettungsanker für die angeschlagene Branche sein. Die Atomindustrie, die in den vergangenen Jahrzehnten die Umweltschützer stets als Hauptgegner ausgemacht hat, will die nicht mehr zu leugnenden Klimagefahren für einen Neuanfang nutzen. Sie verheißen Milliardengeschäfte, erst durch längere Laufzeiten abgeschriebener Atomkraftwerke und dann - so die Hoffnung - durch einen neuen Atomfrühling. Mehr


taz, 26.01.2007

Klimaschutz ohne Kohle und Atom

Erneuerbare Energien decken 50 Prozent des weltweiten Energiebedarfs, der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids sinkt um 50 Prozent, Atomkraft und Braunkohlekraftwerke sind Geschichte. All das ist möglich bis 2050, wenn man dem Szenario "Energy (R)evolution" glaubt, das gestern von Greenpeace und dem europäischen Erneuerbaren-Energien-Industrieverband (Erec) vorgestellt wurde. "Es ist nur eine Frage des politischen Willens - technische und ökonomische Barrieren gibt es nicht", sagte Erec-Politikdirektor Oliver Schäfer. Mehr


spiegel online, 10.01.2007

Atomstrom - ja, bitte?

Die Rufe nach der Atomkraft werden lauter, die negativen Aspekte leichtsinnig verdrängt. So rudert auch der Spiegel in die Atom Zukunft: Die Abhängigkeit von Energieimporten wächst, die Klimakatastrophe droht. Deutschland steht vor einer schmerzhaften Wahl: Den Atomausstieg kippen oder gleich doppelt zahlen - für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Ersatz der Kernreaktoren. Mehr


der tagesspiegel, 21.12.2006

EnBW will 30 Jahre alten Reaktor länger betreiben

Der Energiekonzern EnBW beantragt eine längere Laufzeit für eines seiner vier Atomkraftwerke und treibt damit die große Koalition erneut in einen Konflikt über die Kernenergie. Nach Informationen des Tagesspiegels möchte Vorstandschef Utz Claassen erreichen, dass Neckarwestheim I rund acht Jahre länger in Betrieb bleibt. Eigentlich müsste das Kraftwerk auf Basis der vereinbarten Reststrommengen 2008 oder 2009, im Jahr der nächsten Bundestagswahl, vom Netz. Im Gegenzug soll Neckarwestheim II – das jüngste deutsche Atomkraftwerk, das eigentlich erst im Jahr 2021 als letztes an der Reihe wäre – deutlich früher als geplant abgeschaltet werden. Mehr


Tagesspiegel, 19.12.2006

Neue Pannen in schwedischem Atomkraftwerk

Im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark sind zwei von drei Reaktoren wieder stillgelegt worden. Damit ist die Pannenserie in schwedischen Kernkraftwerken in diesem Jahr ungewöhnlich hoch. In Forsmark nördlich der Hauptstadt Stockholm hatte sich bereits im Juli ein schwerer Störfall ereignet. Der jüngste Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag. Im von Vattenfall betriebenen Akw Forsmark musste Reaktor Nummer eins abgeschaltet werden, nachdem es zu einem Kurzschluss kam. Es habe sich um einen Ventilfehler gehandelt, der die Reaktorleistung herabsenkte, sagte ein Kraftwerkssprecher am Montag. Sicherheitsprobleme hätte es dennoch zu keinem Zeitpunkt gegeben. Frühestens an diesem Dienstag soll der Reaktor wieder ans Netz. Mehr


Weinheimer Nachrichten, 15.12.2006

"Kernenergie leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz"

Der CDU-Kreisvorstand der Bergsträßer CDU wirbt für einen ideologiefreien Umgang mit dem Thema Kernkraft. So kämen die klima- und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen des Atomausstiegs regelmäßig zu kurz. Als CO2-freier Energieträger leiste die Kernenergie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und garantiere überdies Netzstabilität und Versorgungssicherheit. Zudem sichere die Kernkraft - gerade auch am Standort Biblis - Wachstum und Beschäftigung. Diese Fakten müsse man stets im Blick haben, wolle man am Atomausstieg festhalten. "Auf absehbare Zeit sehen wir jedenfalls keinen gleichwertigen Ersatz für die Kernenergie", heißt es in dem CDU-Papier weiter. Mehr


SPON, 06.12.2006

Der Traum vom eigenen Reaktor

Angesichts des politisch vereinbarten Atomausstiegs in der Bundesrepublik mit einem gestaffelten Abschalten der Meiler bis 2021 galt der Berufswunsch Kerntechniker zunächst als Auslaufmodell. Damals hat selbst die Industrie gewarnt: "Wir brauchen keine Absolventen mehr." Doch dies ist inzwischen Offenbar ein Irrtum. Denn mit dem geplanten Ausstieg ist auch ein gewaltiges Rückbauprogramm der strahlenden Stromfabriken verbunden, das höchste Fachkenntnisse erfordert. Wichtiger aber noch ist das Engagement der deutschen Nuklearindustrie bei diversen Auslandsprojekten. Grit Mayer, 24 und Maschinenbaustudentin im 5. Semester hält Kernkraft für eine Risikotechnologie aber dennoch für Beherrschbar. Sie möchte ein Atomkraftwerk bauen. Mehr


Die Presse, 01.12.2006

Energiekrise löst AKW-Bauboom aus

Europäische AKW-Gegner raufen sich bereits die Haare: Bulgarien lässt sich vom russischen Konzern Atomstroyexport ein neues Atomkraftwerk bauen. Mit diesem Vorhaben liegt Bulgarien voll im Atom-Trend. Eingekeilt zwischen hohen Energiekosten und dem Zwang, Schadstoffemissionen zu reduzieren, suchen immer mehr Regierungen ihr Heil im Ausbau der Atomkraft. Als Folge droht in Europa ein wahrer Bauboom bei AKW. Mehr


Reuters, 30.11.2006

Klimaschutz-Auflagen lösen neue Atomkraft-Debatte aus

Anders als Kohle- und Gaskraftwerke stoßen Atomanlagen angeblich kein klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) aus. Nach dem weiter gültigen Atom-Ausstiegsbeschluss müssen in dieser Wahlperiode bis zu vier Atomkraftwerke vom Netz. Die Union und die Energiekonzerne wollen dies verhindern. Mehr


Reuters, 26.11.2006

Gabriel will bis 2020 Alternativen zu Gorleben prüfen

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel will als Alternative zum Salzstock Gorleben einem Zeitungsbericht zufolge zwei weitere Standorte auf ihre Tauglichkeit als Atommüll-Endlager untersuchen.

Die Standortvergleich solle 14 Jahre dauern und erst 2020 zu einer abschließenden Entscheidung führen, berichtete die Zeitung "Die Welt" am Sonntag vorab unter Berufung auf ein vertrauliches Strategiepapier des Bundesumweltministeriums. Welche Alternativstandorte geprüft werden sollen, lasse das Papier offen. Bezahlt werden solle die Suche nach Alternativstandorten hauptsächlich von den Energiekonzernen.

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