Die schwarz-gelbe Bundesregierung will den Atomausstieg kippen. Doch ob es tatsächlich zu Laufzeitverlängerungen für Atomreaktoren kommt und wenn ja, welche Meiler wie lange am Netz bleiben, hängt vom öffentlichen Druck ab. Unterzeichnen Sie die Erklärung für den Atomausstieg!
"KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!" ist das Motto, wenn am 24. April zigtausende Menschen eine 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette bilden. Zwischen den Pannen-Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel und quer durch Hamburg geht die bunte Protest-Kette.
FDP und CSU bekommen Parteispenden - Hoteliers Steuersenkungen. Nach den jetzt bekannt gewordenen Millionenspenden scheint deutsche Regierungspolitik käuflich zu sein. Machen Sie mit bei unserer Satire-Aktion: Bieten Sie für den Atomausstieg!
Kurz bevor Konzerne und Regierung zu Verhandlungen über längere AKW-Laufzeiten zusammenkommen, wollen wir an möglichst vielen AKWs nahe zu Großstädten zehntausende schwarz-gelbe Ballons als „radioaktive Wolke“ aufsteigen lassen.
Starten Sie einen Ballon!
Erst weit nach Einbruch der Dunkelheit kommt die neue Bundesregierung am Donnerstag abend zum ersten Mal offiziell mit den Betreibern der Atomkraftwerke zusammen. Bereits am morgen haben 200 Menschen beim Tanz des Todes in Berlin klar gemacht: Wer längere Laufzeiten für Atomkraftwerke will, spielt mit dem Tod!
Werden Sie Stromrebell und wechseln Sie mit wenigen Klicks zum Ökostrom der Elektrizitätswerke Schönau (EWS)! Entstanden aus einer atomkritischen Bürgerinitiative im Schwarzwald demonstriert die EWS mit ihren bundesweit rund 80.000 Kunden, wie eine andere Energieversorgung aussieht: atomstromlos, klimafreundlich und dezentral.
Fast ein Jahr lang haben wir den Energiekonzern bearbeitet, jetzt ist es geschafft: RWE zieht sich aus der Finanzierung zweier Atomreaktoren im bulgarischen Erdbebengebiet Belene zurück! Fast 30.000 Campact-Aktive verschickten Gelbe Karten an den Aufsichtsrat, mit Aktionen demonstrierten wir die Risiken eines Atomkraftwerks im Erdbebengebiet und im März waren wir auf Aktions-Tour im Ruhrgebiet unterwegs.
Lesen Sie die Kampagnenzusammenfassung!
Zu Beginn der entscheidenden Koalitionsrunde präsentierten wir die über 100.000 Unterschriften unter unseren Offenen Brief den Verhandlungsführer/innen und kündigten unseren Protest an, falls sie den Atomausstieg kippen: An einer Wäscheleine hingen 100 gelben Briefe, jeder gefüllt mit den Namen von 1.000 Unterzeichner/innen. Bilder von der Aktion schafften es sogar in die Tagesschau.
Lesen Sie unseren Aktionsbericht!
Am heutigen Mittwoch wurde bei den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen um den Atomausstieg gerungen. Tausende Menschen riefen die Verhandlungsführer/innen und ihre Mitarbeiter/innen an und konfrontierten sie mit ihren Bedenken über die geplanten Laufzeiverlängerungen.
Beim ersten Treffen der Koalitionspartner von FDP und CDU/CSU stand die Zukunft der Atomenergie ganz oben auf die Tagesordnung. Mit einer sportlichen Aktion haben wir gezeigt: Wer auf die Renaissance der Atomkraft setzt, erlebt ein Comeback der Anti-Atom-Bewegung!
1.500 Menschen haben bei der kurzfristig organisierten Aktion mitgemacht. Schauen Sie unseren Aktionsfilm!
1.000 Castorbehälter voller Atommüll produziert ein einziges Atomkraftwerk im Laufe seiner Lebenszeit – ohne dass es ein Endlager dafür gibt. Drei Wochen suchten wir mit unserem eigenen Castor-Transport nach einem Endlager und brachten das Thema in die Regionen und den Wahlkampf!
Auf Deutschlands Marktplätzen ist die heiße Wahlkampfzeit vorbei. CDU/CSU und FDP wollten es vermeiden, ihre Pläne zur Aufkündigung des Atomausstiegs in ihrem Wahlkampf zu thematisieren.
Mit "Flashmob"-Aktionen in 13 Städten haben wir Angela Merkel, Guido Westerwelle und Theodor zu Guttenberg bei Wahlkampfveranstaltungen aufgefordert, Stellung zu beziehen.
Lesen Sie Berichte von den Aktionen.
Was für ein Tag liegt hinter uns! Über 50.000 Menschen und 400 Traktoren füllten am Samstag die Straßen Berlins und den Platz vor dem Brandenburger Tor. Welch ein buntes Bild: Veteranen der Bewegung neben Menschen, die das erste Mal auf einer Demo waren. Reich geschmückte Traktoren, dazwischen viele junge Menschen in kreativen Kostümen. Gemeinsam haben wir der Politik gezeigt: Wer auf die Renaissance der Atomkraft setzt, erlebt eine Renaissance der Anti-Atom-Bewegung.
Die Kampagne "Wrack Ab" liefert passend zur Bundestagswahl mehr als genügend Argumente, gegen Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken. Trainieren Sie Ihre Argumentationsstärke online oder bestellen Sie die Broschüre mit 100 Guten Gründen gegen Atomkraft.
Damit es nach der Wahl endlich zu einem wirklichen Ausstieg kommt, müssen wir mit vielen Menschen Druck machen. Gewinnen Sie Menschen in ihrem Umfeld für unseren Appell „Atomkraft Abschalten“. Weisen Sie Freunde/innen und Bekannte per E-Mail auf die Kampagne hin. Stellen Sie einen Banner auf Ihre Webseite. Bestellen Sie Unterschriftenlisten und gehen Sie mit Papier und Stift gegen Atomkraft vor.
Atomkraft blockiert ErneuerbareAktion am 1. Juli vor Atomforum in Berlin
Am 1. Juli feierte das Deutsche Atomforum zusammen mit Kanzlerin Merkel seinen 50. Geburtstag. Wir machten klar: Wer Atomkraftwerke länger laufen lässt, blockiert den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Eine Merkel-Puppe demontierte zusammen mit Atomlobbyisten eine Solaranlage. Zugleich starteten wir einen Appell von Beschäftigten und Unternehmern aus der Branche der Erneuerbaren Energien für den Atomausstieg. Lesen Sie den Aktionsbericht!
Die Aktion "Atomforum umzingeln" war ein voller Erfolg und ein herber Schlag für die Atomlobbyisten. Fast 2.000 Menschen machten vor dem Tagungs- gebäude klar: Eure Lügen bleiben drin. Wir haben die besseren Argumente und wir werden uns im Wahlkampf einem Pro-Atomkurs energisch in den Weg stellen.
Atomkraft sei Ökoenergie und rette das Klima – mit immer dreisteren Lügen wirbt die Atomlobby für ein Comeback der Atomenergie. Doch die besseren Argumente haben wir! Helfen Sie uns, diese Argumente auf den Punkt zu bringen.
Machen Sie mit: Formulieren Sie Ihre Argumente und bewerten Sie die Argumente anderer. Auch eine Argumentationshilfe halten wir für Sie bereit.